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FSV Rot-Weiss Teichröda – SV 70 Tonndorf 4:0 (2:0)

Versöhnlicher Saisonabschluss gegen Tonndorf

Nach dem gerechten Unentschieden letzte Woche in Königsee, wollte die Mannschaft des FSV zum Ende der Saison 2012 noch einmal ein Ausrufezeichen setzen. Wie schon zu einer kleinen Tradition geworden, wurde das letzte Spiel auch dieses Jahr in Remda unter Flutlicht durchgeführt. Nach dem Spiel konnte man zu Recht behaupten, dass in diesem Jahr bei allen Wetterereignissen die Spieler antreten mussten. Denn zum Ende der 1. Halbzeit, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, begann es zu schneien. Dank auch an dieser Stelle an die Offiziellen der Remdaer für die Unterstützung. Bis auf Liebchen konnte Spielertrainer Uwe Schumacher, der es sich nehmen ließ im letzten Spiel aufzulaufen, auf fast den kompletten Kader der Rot-Weißen zurückgreifen. Verstärkt wurde die Mannschaft abermals durch Bob, der nach seinem letzten Auftritt in Königsee wieder Fußballluft geschnuppert hat. Die ersten Minuten waren durch gegenseitiges Abtasten und belauern geprägt. Beide Mannschaften mussten sich mit dem sehr tiefen Boden erst vertraut machen und zu ihrem Spiel finden. Ein erstes Achtungszeichen setzte „Juso“ Kämmer in der 8.Minute durch einen straffen Schuss von der Strafraumgrenze. Aber auch Tonndorf versteckte sich in den ersten Minuten nicht und versuchte immer wieder mit schnellem Kontern den Abschluss zu suchen. Ronald Ring, der noch mit Liebchen um die Torjägerkrone kämpft, vollendet in der 15.Minute einen haltbaren Flachschuss zum 1:0 für die Gastgeber. Drei Minuten später war es „Sande“ Wolf der nach einem Eckball von Uwe Schumacher zum 2:0 einköpfte. Die Tonndorfer Spieler zeigten sich etwas geschockt, gaben aber zu keinem Zeitpunkt des Spieles auf und versuchten weiter Teichröda unter Druck zu setzen. Wenn ihnen dies gelang, dann unter der tatkräftigen Mithilfe des FSV, der des Öfteren durch leichte Ballverluste den Gegner stark machte. Da die Reservebank gut bestückt war, konnte der Trainer der Rot-Weißen munter durch wechseln. Halbzeit….

Den ersten Akzent der zweiten Halbzeit setzt abermals der Gastgeber aus Teichröda durch „DJ“ Günsche. Dieser setzt ein sattes Pfund aus 30 Metern nur knapp am gegnerischen Tor vorbei. Auch unser Präsident war wiedermal auf dem Platz unterwegs und hatte fast seine persönliche Sternstunde. In der 45.Minute setzt er sich klasse gegen zwei  Gegenspieler durch und schließt aufs kurze Eck ab, aber leider kommt der Keeper aus Tonndorf gerade noch dran. Die nächsten 15 Minuten sind durch Fehler auf beiden Seiten geprägt und beide Mannschaften erspielen sich nur minimale Möglichkeiten. Den Schlusspunkt unter ein mehr vom Kampf lebenden Spiel, setzten „Bobby“ Bob und Ronald Rind mit den Treffern 3 und 4 zum Endstand von 4:0 für Teichröda. Das war es auch schon mit der Saison 2012 und es geht Anfang Dezember mit dem obligatorischen Nikolausturnier bei  Einheit Rudolstadt weiter. Wir bedanken uns bei allen Fans für ihren Zuspruch und ihre Unterstützung bei allen Auswärts- und Heimspielen. Besonderen Dank an all unsere Sponsoren und freiwilligen Helfern, Schiedsrichtern und vielen mehr, ohne sie wäre so viele wunderbare Fußballspektakel gar nicht möglich. Dann bis zum nächsten mal.

Für Teichröda spielten:

Winkler, Günsche, Rascher, U.Schmidt, S. Wolf, St. Kämmer, Fischer,

Ring, B.Kämmer, Dorstewitz, Pfenzig, Bob, Eberhardt, Schumacher, Schneider

 

D.Wranik

 

Thuringia Königsee - FSV Rot Weiß Teichröda   2:2 (2:2) 

Gerechtes Remis beim letzten Auswärtsspiel der Saison

Bei fast sommerlichen Temperaturen ging es zum letzten Auswärtsspiel der Saison. In Königsee hängen die Trauben immer hoch. So erwartete die Rot Weißen keine leichte Aufgabe. Entsprechend konzentriert ging man in die Begegnung und riss das Ruder sofort an sich. Zu diesem Zeitpunkt wusste noch keiner, dass die ersten 20 Minuten für Teichröda die beste Phase im gesamten Spiel sein sollten. Überwiegend über die linke Seite inszenierte man gefährliche Angriffe, von denen 2 zum vermeintlich beruhigenden 2:0 für den Gast führen sollten. Zunächst verwandelte "Zwecke" Lutz Gieseler einen Elfer souverän nach Foul am schnellen Ronald Ring (8.Min); dann setzte Janni Liebchen bei einem Rückpass der Gastgeber erfolgreich nach, indem er vom Keeper angeschossen wurde und der Ball über die Linie trudelte (19.Min) Leider war damit das Pulver verschossen. Thuringia konnte sich befreien und kam zu schnell durch 2 Tore des starken Jens Büchel zum Ausgleich. Erst traf er begünstigt durch fehlende Abstimmung in der Abwehr aus Nahdistanz (23.Min), dann nutzte er einen Fehler im Spielaufbau der Rot Weißen zum 2:2 (32. Min). Mit diesem Ergebnis ging es zum Pausentee. 

Die 2. Halbzeit war insgesamt sehr zerfahren. Teichröda ließ sich zu oft durch die körperbetonte, aber nicht unfaire Gangart von Königsee beeindrucken. Chancen gab es auf beiden Seiten, wobei keine Mannschaft mehr einen erfolgreichen Abschluss fand. 

So trennte man sich mit einem leistungsgerechten Unentschieden und Rot Weiß kann auf eine stolze Herbstbilanz zurückblicken. Als Erkenntnis bleibt dennoch, dass 20 ordentliche Anfangsminuten nicht zum Sieg ausreichten. 

 

Für Rot Weiß kämpften:  Winkler, Günsche, Rascher, Hauspurg, U.Schmidt, S. Wolf, St. Kämmer, Gieseler, Ring, B.Kämmer, Liebchen, Pfenzig, Bob, Eberhardt, Schumacher

 

USch

 

Mellenbach / Sitzendorf -  Teichröda   2 : 4  (1:1)

Im vorletzten Auswärtsspiel traten die Fußballer vom FSV Rot Weiß Teichröda im Thüringer Wald bei Mellenbach / Sitzendorf an. In den heimischen Gefilden sind die Mellenbacher meist hoch motiviert, sodass die Teichrödaer einen heißen Kampf erwarteten. Entsprechend konzentriert, und von Spielertrainer Uwe Schumacher gut eingestellt, gingen die Gäste in die Partie. Nach guter Vorarbeit von U.Schmidt kam man durch einen Kunststoß von Streipert in der 7.Min zur frühen Gästeführung. Doch postwendend führte ein Sonntagsschuß am Freitagabend umgehend zum Ausgleich der Gastgeber nach 10.Min. Rot Weiß riskierte jetzt weniger, um nicht ins offene Messer zu laufen. So neutralisierten sich die Spielanteile und es verwunderte kaum, dass das 1:1 auch der Halbzeitstand war. 

Zu Beginn der 2. Halbzeit rangen die Gäste vermehrt ,vor allem durch den nunmehr druckvoller aufspielenden M. Kämmer um die erneute Führung. Seine erste Möglichkeit in der 42. Min blieb noch ungenutzt. Mit etwas Glück landete sein 2.Versuch 2 Minuten später im Netz der Mellenbacher. Ein Flankenball von der linken Seite drehte sich in Richtung Tor und ließ den einheimischen Keeper schlecht aussehen. Diesmal gaben die Gäste die neuerliche Führung nicht im Handumdrehen ab, sondern legten nach. Nach Schuß von Liebchen war "Bemme" erneut zur Stelle und erhöhte auf 1:3.  Ausgleichende Gerechtigkeit in der 65. Min, als diesmal ein als Flanke getretener Ball im Gehäuse der Gäste landete. Allen war klar, dass man sich noch mal straffen musste, um den Sieg nicht noch herzuschenken. Und wieder einmal traf der unberechenbare Peter Pfenzig mit sattem Linksschuß zum 2:4. Beruhigen konnte dieser Treffer das Spiel nicht. Ehrgeizige, teilweise etwas übermotivierte Gastgeber konnten sich mit der anbahnende Niederlage nicht abfinden. Abwenden konnten sie diese jedoch nicht mehr. 

RWT trat an mit Winkler, Günsche, Gieseler, Fischer, U.Schmidt, M.Kämmer, Hauspurg, Rothe,

Streipert, Liebchen, S. Wolf, Dorstewitz, Pfenzig, N.Schmidt, Eberhardt, B.Kämmer und Baumann

Abfahrt zum letzten Auswärtsspiel in diesem Jahr ist am 19.10.2012 um 17:00 Uhr am "Hopfgarten" 

USch

 

 

FC Einheit Bad Berka - FSV Rot Weiß Teichröda  0 : 5  (0:1)

Verdienter Auswärtssieg

Mit einem beachtlichen Aufgebot von 18 Mann reiste die Mannschaft aus dem  Landkreises Saalfeld - Rudolstadt zum nördlichen Nachbarn aus dem Weimarer Land. Für ein Auswärtsspiel ist dies eine bemerkenswerte Anzahl, die manch Gegner nicht einmal in den Heimspielen aufbieten kann. So standen dieses Mal dem FSV Rot - Weiß zur Verfügung:  Wranik, Rascher, Günsche, Fischer, U.Schmidt, Hauspurg, St. Kämmer, Schindler, Rothe, Pfenzig, Ring, N.Schmidt, Streipert, Eberhardt, Gieseler, Baumann, Schumacher und Schneider.

Alle Spieler reisten mit dem festen Vorhaben an, die Scharte der Vorwoche auszuwetzen. Zudem kam von Trainer Schumacher die Vorgabe, in diesem Jahr kein Spiel mehr zu verlieren.

So begannen die Spieler auf dem leider nicht vorbereiteten Nebenplatz in Bad Berka hochkonzentriert und rissen die Initiative sofort an sich. Zwangsläufig ergaben sich sofort in der Anfangsphase Chancen für Pfenzig, U.Schmidt und Ring, die allesamt versiebt wurden. Die Führung schien in der 10. Minute fällig, nachdem Juso Kämmer nach Foul an Rothe zum Strafstoß antrat. Doch weit gefehlt ! Der Berkaer Torwart konnte abwehren. Der verschossene Elfer wurde bei Juso zur Initialzündung seiner wohl besten Saisonleistung. Zunächst traf er nach schönem Angriff über die linke Seite über die Stationen Schindler und Ring zum hochverdienten 0:1 in der 11. Min. Danach hatte das Spiel den Anschein, Teichröda möchte den Berkaer Torwart berühmt schießen. Zahlreiche Möglichkeiten durch Hauspurg in der 12.Min., durch Schindler in der 13. Min., wieder durch Käpt`n Ulf in der 17.Min, durch Ring und Pfenzig in weiteren aussichtsreichen Situationen in der 35. und 39. Min., aber ein Treffer gelang nicht. So war der Halbzeitstand einerseits mager, anderseits hochverdient, da die Einheimischen dem nur eine einzige Einschußchance in der 39. Min.entgegen zu setzen hatten. Dass die Rot - Weißen es nicht nur verstehen, ansehnlichen Fußball zu spielen, sondern auch in der Lage sind, schöne Tore zu schießen, zeigten sie in der 2. Halbzeit. Mit einer direkt verwandelten Ecke seines linken Zauberfüßchens erzielte Kämmer das längst fällige 2:0 für die Gäste. Ein dèjà vu folgte in der 55. Min, als Kämmer eine weitere Ecke auf den kurzen Pfostenschlug ähnlich seines direkt erzielten Treffers 7 Minuten zuvor. Doch diesmal stand Baumann goldrichtig, und es brauchte nicht viel Ballberührung, um einzunetzen. Mit dem 0:3 war die Moral des Gegners gebrochen. Der FSV blieb seiner Linie bis zum Ende treu und erzielte durch Streipert in der 70. Min. und durch Capitano Hauspurg in der 75. Min. noch Ergebniskorrektur. Mit dem 5:0 Auswärtssieg stand unter dem Strich ein verdientes Ergebnis, welches auch zahlenmäßig Ausdruck einer starken Mannschaftsleistung war. Keiner dachte mehr an den Patzer der Vorwoche. Alle sind fokussiert auf den nächsten Gegner Uhlstädt. Wieder werden alle versuchen, die Vorgabe des Trainers, keines der noch ausstehenden Spiele zu verlieren, auf dem Platz umzusetzen.

Aufgrund der Doppelbelastung , im Vorspiel treffen die Ü 50 Teams beider Mannschaften aufeinander, wird es diesmal erforderlich sein, dass aus Teichröda ein wiederum zahlenmäßig großes Aufgebot zur  Verfügung steht.

 

USch

 

SV Bad Tennstedt / Ballhausen - FSV Rot Weiß Teichröda     2 : 0  ( 1: 0 )

Verdienter Sieg von Tennstedt / Ballhausen

Bei trockenen aber windigen äußeren Voraussetzungen trafen die Rot Weißen im Spiel 1 nach dem

Trainingslager auf den alten Rivalen vom SV Bad Tennstedt / Ballhausen.

Die Partie fand diesmal wieder auf dem holprigen Geläuf in Ballhausen statt,  was jedoch nicht als

Grund herhalten sollte, warum die Gäste lange Zeit nicht ins Spiel finden sollten. Die Teichrödaer

ließen zunächst fast alles vermissen, fanden keinen Zugriff zum Gegner, hatten im Mittelfeld

keine Ordnung, und konnten im Angriff kaum Gefahr ausstrahlen. 

Zu allem Überfluß leitete man die Führung für Bad  Tennstedt / Ballhausen auch noch selbst ein,

indem man in der Abwehr den Ball leichtfertig vertändelte und Stefan Saalfeld sich die Einladung

zum 1:0 auch nicht nehmen ließ. Eigene strukturierte Angriffe hatten weiterhin Seltenheitswert,

sodass die Pausenführung der Einheimischen verdient war. 

In der 2. Halbzeit versuchten die Rot Weißen das Spiel in den Griff zu bekommen. Daraus resultierten

auch endlich die ersten Torchancen durch Dorstewitz und U.Schmidt, die beide der Torhüter parierte. 

In diese Phase hinein fiel das 2:0 für die Spielgemeinschaft durch Marko Pönick, der dem verdutzten

Winkler im Teichrödaer Tor durch verdeckten Schuß keine Chance ließ. Diese Kaltschnäuzigkeit vor

dem Tor schien Teichröda an diesem Abend vollkommen abhanden gekommen zu sein.

Wenigstens erarbeiteten sich die Gäste nunmehr Einschußmöglichkeiten. So hatten Janni Liebchen

in der 55 Min. und U.Schmidt in der 60 Min. 2 Riesen, die beide Spieler aber kläglich liegen ließen

und im gegnerischen Torwart ihren Meister fanden. 

Weitere Möglichkeiten hatten die Gäste nach Freistoß von Spielertrainer Schumacher, durch straffen

Schuß von Streipert, oder auch durch den vollkommen frei stehenden S. Wolf, der das Runde nicht

ins Eckige brachte. Man könnte die Liste der Möglichkeiten noch weiter fortsetzen.

Dennoch schien Bad Tenstedt / Ballhausen niemals in Gefahr zu geraten. Man hatte nie das Gefühl,

dass das Spiel noch mal kippt, da Teichröda an Harmlosigkeit nicht zu überbieten war.

Je länger das Spiel dauerte, je mehr gewann man den Eindruck, dass Teichröda durchspielen könnte

bis zum Montagmorgen, ohne einen Treffer zu erzielen.

Letztendlich kam es unter dem Strich zu einem vollkommen verdienten Sieg der Gastgeber, die an

diesem Tag Teichröda beherrschten, ohne selbst zu glänzen.

 

Aus Sicht von Rot Weiß Teichröda gilt es, dieses Spiel schnell abzuhaken. Nunmehr freuen sich alle

Spieler auf den gepflegten Rasen in Bad Berka, wo man beim nächsten Auswärtsspiel in die

Erfolgsspur zurück finden möchte.

 

Für Teichröda waren im Einsatz:     Winkler, Rascher, N.Schmidt, Günsche, Eberhardt, Hauspurg,

S.Wolf, Liebchen, Rothe, Dorstewitz, B.Kämmer, U.Schmidt , Schumacher, Fischer, Streipert

 

Abschließend einen Dank an unseren Präsi Franz Schneider, der mit fleißigen Aufzeichnungen

am Spielfeldrand die Fakten für diesen Bericht festhielt.

 

USch

 

 

FSV Krakow am See vs. FSV Rot Weiß Teichröda       1  : 2   ( 0  :  2 )

 

Beim weitesten Auswärtsspiel der Saison trafen die Teichrödaer im Rahmen des Trainingslagers auf den FSV Krakow am See. Die Mecklenburger waren für die Thüringer ein weitestgehend unbekannter Gegner, da beide Mannschaften erstmalig aufeinander trafen. Den Überraschungseffekt nutzten zuerst die Krakower, die mit einem Lattenknaller in der ersten Minute sofort ein Achtungszeichen setzten.

 

Für die Teichrödaer war dies nach der langen Anfahrt ein Warnschuss zum richtigen Zeitpunkt, da ab sofort alle hellwach waren und versuchten, den Gegner das eigene Spiel aufzudrängen. Mit sicherer Abwehr und gefälligem Spiel nach vorn kam Teichröda schon in der 3. Minute zur ersten 100%igen Chance.  Steffen Schindler, der sich später zum "Man of the Match" aufschwingen sollte, traf freistehend nur den Pfosten. Besser machte es Ulf Hauspurg in der 9. Minute, der einfach abzog und mit haltbarem Schuss erfolgreich war. In der Situation machte der gegnerische Keeper seinen einzigen Fehler, der das 1:0 für Teichröda begünstigte.

Dieser Spielstand gab den Gästen noch mehr Sicherheit in ihren Aktionen, sodass die Teichrödaer über weite Phasen der 1. Halbzeit ansehnlich Fußball zeigten. So hatte Uwe Schmidt nach schönem Solo die Chance zum 2:0 aus Sicht der Gäste. Diesmal landete der Ball am Innenpfosten und sprang zurück ins Feld. Besser machte es Holger Dorstewitz, der nach einer Ecke von Janni Liebchen schulmäßig einlief und in unnachahmlicher Art und Weise mit dem Kopf das mittlerweile verdiente 2:0 für Teichröda erzielte. Im 2. Spielabschnitt ging den Rot-Weißen etwas die Effektivität verloren. Zwar stand die Abwehr weiterhin sicher, jedoch ging im Abschluss überwiegend durch den emsigen Liebchen einiges daneben oder wurde durch den sich besser einstellenden Gästetorwart zunichte gemacht. Im Mittelfeld hob sich immer wieder Schindler mit guten Aktionen hervor, der mit seinem Tempo und seiner Kraft zum entscheidenden Übergewicht beitrug. Da in der 2. Halbzeit jedoch nichts Zählbares für Teichröda mehr herauskam, musste man nach dem Anschlusstreffer für Krakow noch einmal um den Sieg bangen. Durch das Defensivverhalten der der gesamten Mannschaft hat man sich noch einmal

gefestigt  und sich letztendlich nicht um den verdienten Lohn gebracht. Dank an alle 18 Spieler, die die Thüringer Farben im fernen Meck/Pom gut vertreten haben. Alle gaben ihr Bestes und hinterließen in Krakow am See eine gute Visitenkarte.

 

Im Einzelnen waren beteiligt:  Winkler, N.Schmidt, Günsche, Fischer, Dorstewitz,

U.Schmidt, Hauspurg, S.Wolf, Liebchen, Rhode, Schindler, Gieseler, Lehrke, Baumann,

Eberhardt, Schumacher, Schneider, M.Wolf

 

  

Wer den Teichrödaer Fußball kennt, und das werden immer mehr, der weiß, dass nach der 2. Halbzeit noch mindestens eine 3. Halbzeit folgt. "Bewaffnet" mir der eigenen Bratwurstzange übernahm M.Wolf sofort den Grill im schmucken Krakower Stadion und sorgte mit den aus Thüringen importierten Bräteln und Bratwürsten für einen Gaumenschmauss, von dem die Einheimischen in und um Krakow am See noch lange erzählen werden. Beide Mannschaften sahen im Anschluß gemeinsam das Länderspiel Deutschland - Faröer Inseln und mit guten Gesprächen und Fachsimpeleien klang der schöne Abend aus. Herzlichen Dank noch einmal an die Fußballer aus Krakow am See, deren Gäste wir sein durften. Wir kommen sehr gern wieder.

 

Für die Thüringer Fußballer war dieser Abend der richtige Einstieg ins Trainingslager am Samstag und Sonntag.  Egal ob beim Fußballtennis oder bei der Radtour um den Krakower See - überall hatte man viel Spaß und es gab unvergessliche Momente. Als besonderes Highlight, da in der Teichrödaer Fußballgeschichte noch nie dagewesen, muß man die gemeinsame Floßfahrt auf dem Krakower See erwähnen. Die gute Laune der Fußballer vertrieb förmlich das mittelprächtige Wetter, sodass am Sonntag schönster Sonnenschein herrschte. Unser besonderer Dank gilt allen Organisatoren (allen voran Uwe Schumacher ) und allen Sponsoren, die diese unvergesslichen Tage im schönen Mecklenburg / Vorpommern möglich machten.

 

Damit leisteten alle Beteiligten einen eindrucksvollen Beleg dafür, dass der Verein lebt, denn:   

 

"Was jeder weiß......."

 

USch

 

FSV Rot-Weiss Teichröda – Mellenbach

Zweiter Torreigen in Folge

Torfolge:

5.min    Jan Liebchen nach Vorarbeit von Stefan Kämmer         1:0

9.min    Uwe Schmidt nach Vorarbeit von „Janni“ Liebchen       2:0

16.min  Uwe Schmidt    Einzelleistung                                           3:0

22.min  Jan Liebchen     Strammer Schuss                                    4:0

38.min  Chance durch Holger Dorstewitz, Lattenschuss                               

57.min  Jan Liebchen     Vorarbeit von Bernd Kämmer              5:0

67.min  Peter Pfenzig                                                                       6:0

79.min  Jan Liebchen     Vorarbeit Uwe Schmidt                          7:0

 

Teichröda spielte mit:

Winkler, Rascher, Fischer, Schmidt, Hauspurg, Wolf, Günsche, Schindler, Kämmer St., Dorstewitz, Liebchen

Ersatz: Schmidt N., Gieseler, Pfenzig, Rothe, Baumann, Schumacher

D.Wranik

 

FSV Rot-Weiss Teichröda – Neustadt    8:0 (5:0)

Durch einen schönen Fernschuss und seinem ersten Saisontor durch „Zwecke“ Gieseler ging der FSV früh gegen die Gäste aus Neustadt in Führung. Danach ging es 20 Minuten hin und her bzw. die beiden Mannschaften egalisierten sich im Mittelfeld. Der Gastspieler Hudurovic hatte durch einen Freistoß die Möglichkeit zu erhöhen, verzog aber knapp. Drei Minuten später machte er es besser, nach einer schönen  Kombination mit „Janni“ Liebchen schloss er zum 2:0 ab. Und dies sollte nicht sein letzter Treffer gewesen sein. In der 27.Minute bewies Hudurovic seine Qualitäten und setzte Stefan Kämmer in Szene zum 3:0. „Oldi“ Bernd Kämmer flankte eine Minute später auf Pfenzig und dieser erhöhte auf 4:0. Fünf Minuten vor der Halbzeit war es wieder einmal Faruk Hudorovic der Liebchen bediente und dieser vollendete zum 5:0 gegen die hoffnungslos unterlegenen Gäste aus Neustadt. Und nach der Pause sollte es so weitergehen… In der 45.Minute war es diesmal Dorstewitz, der nach einer Ecke von Spielertrainer Schumacher, zum 6:0 ein netzte. In der 49.Minute erkannte Hudurovic, dass der gegnerische Keeper zu weit vor seinem Tor stand und überwand ihnmit einem gekonnten Fernschuss zum 7:0. Eine Minute später hatten die Gäste ihre erste Chance im Spiel, die aber nichts einbrachte. Und wieder Hudurovic lässt kurz vorm Ende der Partie drei Gegner stehen und schließt zum 8:0 Endstand ab. Eine einseitige und überlegene Begegnung ging zu Ende.

 

Teichröda spielte mit: Winkler, Rascher, Fischer, Gieseler, S.Wolf, Liebchen, Hauspurg, St.Kämmer, Dorstewitz, Hudurovic, U. Baumann

und wurde ergänzt durch: Schumacher, Schneider, B.Kämmer, Pfenzig,

USch

 

FSV Rot-Weiss Teichröda – Bad Lobenstein  3:3 (3:2)

Hart umkämpftes Unentschieden gegen Bad Lobenstein

Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich diese Saison schon zum zweiten Mal, der Rot-Weissen und Bad Lobenstein. Nach der bitteren 5:1 Niederlage im Frühjahr wollten die Teichrödaer Wiedergutmachung und brannten auf eine Revanche. Nach nicht einmal 20 Sekunden waren diese Vorsätze erst einmal zerschlagen. Nachdem Holger Dorstewitz im Mittelfeld einen Fehlpass einleitete, ging es ganz schnell. Schilling startet aus dem Mittelkreis in den 16er und bekommt die Flanke genau auf den Kopf, 1:0 für die Gäste. Das wirkte wie ein Weckruf und die Gastgeber agierten von nun an aggressiver und engagierter im Drang zum Tor. In der 10.Minute war es Wiedermals Ronald Ring, der nach schöner Flanke auf ´“Janni“ Liebchen mit einem gelungenen Doppelpass zum Ausgleich einschoss. Und so turbulent ging es auch weiter. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, jedoch waren die Hausherren etwas konzentrierter bei der Sache. Uwe Schmidt spielt steil auf Ulf Hauspurg, dieser verlängert auf Dorstewitz und lässt sich seinen ersten Treffer der Saison nicht nehmen und schließt trocken ins kurze Eck ab, 2:1 für die Mannen von Trainer Uwe Schumacher. Es entwickelte sich ein offenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Vermutlich auch der Hitze zu zuordnen waren die vielen Fehler bei beiden Teams. Ein Spielzug brachte immer wieder gefährliche Chancen, wenn Ronald Ring steil, über die gegnerische Abwehr hinweg angespielt wurde. So wie in der 17.Minute, Ulf Hauspurg sieht Ronald starten, dessen gut getimtes Anspiel landet genau auf dem Fuß des Stürmers. Der erste Schuss wird noch vom Lobensteiner Keeper pariert, aber gegen den Nachschuss hatte er keine Abwehrchance. 3:1 für die Hausherren. Dies sollte eigentlich etwas Sicherheit ins Rot-Weiße Spiel bringen, aber weit gefehlt. Leichtsinnig gingen die Gastgeber mit seine Möglichkeiten um und hätten zwingend den Sack zumachen müssen. Dann die Strafe auf den Fuß, kurz vor dem Abpfiff zur Halbzeitpause lässt Hennemeier Ulf am 16er stehen und steht plötzlich allein vor Winkler, 2:3 Halbzeitstand. In der zweiten Hälfte das gleiche Bild, beiden Teams rennen an und wollen eine Entscheidung. In der 46.Minute dann der verdiente Ausgleich, nachdem Bernd Kämmer den Ball verliert, vollendet die 10 von Bad Lobenstein per Kopf 3:3 Endstand. Von nun an wurde die Partie immer zerfahrender und ruppiger. Dies gipfelte darin, dass der Schiedsrichter den 10er aus Lobenstein für einige Minuten zum Abkühlen des Feldes verwies. Die Schlussphase brach an und alle wollten hier als Sieger vom Platze gehen. Durch die ständigen Tempogegenstöße und schnellen Spiele nach vorn, häuften sich die Fehler immer öfters. Beide Teams hatte noch Gelegenheiten die Partie für sich zu entscheiden, aber letztlich blieb es bei dem verdienten Unentschieden. Ach der herben Niederlage vor drei Monaten ein toller Erfolg für Teichröda. Ein Spiel auf Augenhöhe, aber teilweise etwas zu aggressiv geführt. Dann bis nächste Woche.

Teichröda spielte mit: Winkler, Rascher, Fischer, Günsche, Schmidt, S.Wolf, Liebchen, Hauspurg, St.Kämmer, Dorstewitz, Ring

 

und wurde ergänzt durch:  Baumann, Pfenzig, N.Schmidt, Eberhardt, B.Kämmer, Schindler

 

 

 

FSV Rot - Weiß Teichröda - Lok Saalfeld   7 : 2  ( 3 : 0 )

 

Ronald Ring mit lupenreinen Hattrick !

Bei wiederum hochsommerlichen Temperaturen trafen die Rot - Weißen bei ansonsten hervorragenden äußerlichen Bedingungen am Freitagabend auf den alten Rivalen aus der Kreisstadt, Lok Saalfeld. Auch wenn das Thermometer noch in den Abendstunden die 30 ° Marke kratzte, einigten sich beide Mannschaften diesmal über die volle Zeit zu gehen (Spielzeit im AH - Bereich 2 x 40 Min). Für den kurzfristig verhinderten Schiedsrichter sprang U.Schmidt ein und priff die Partie pünktlich um 18.30 h an. Schon frühzeitig machten die Einheimischen deutlich, dass sie sich nach dem Sieg im Hinspiel auch im heimischen Gefilde nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollen. Obgleich es aufgrund der Urlaubszeit zu einigen personellen Umstellungen im Vergleich zur Vorwoche kam, tat dies dem Spielfluss keinen Abbruch. Die Raumaufteilung stimmte , der Ball lief flüssig durch die eigenen Reihen, und vorn kam man gekonnt zu erfolgreichen Abschlüssen. So taten sich die Gäste schwer, ihrerseits Chancen zu erarbeiten, da sie meist hinterherliefen.

In der 2. Halbzeit wurde bei Teichröda munter durchgewechselt, was nichts daran änderte, dass man vorn weiter erfolgreich blieb. Allerdings ermöglichten 2 Unkonzentriertheiten den tapfer kämpfenden Gästen 2 Treffer, wobei der Anschlußtreffer zum 2:5 sehenswert war. Neben den erzielten Toren hatten jedoch die Rot - Weißen noch zahlreiche weitere Chancen, sodass das Endergebnis auch in dieser Höhe durchaus verdient war.

 

Torfolge: 1:0    5. min  Ring

                 2:0   18. min Ring

                 3:0   40. min Ring

                 4:0   42. min Liebchen

                 5:0   56. min Liebchen

                 5:1   58. min

                 5:2   63. min

                 6:2   65. min St. Kämmer

                 7:2   72. min Ring

 

Am Erfolg waren beteiligt: Wranik, Fischer, Rascher, N.Schmidt, Schindler, St.Kämmer, Hauspurg, Liebchen, Gieseler, Ring, Dorstewitz, Schumacher, B.Kämmer, Eberhardt, Lehrke

 

Achtung! Das nächste Heimspiel von Rot Weiß Teichröda findet erst wieder am 17.08.2012 statt !  Der gesamte Verein hofft auf zahlreichen Besuch.

 

USch

 

 

FSV Rot Weiß Teichröda - Fortuna Großschwabhausen  6:2  (3:1)

Rot Weiß gewinnt Hitzeschlacht

Bei hochsommerlichen Temperaturen wollten beide Teams zunächst mit ihren Kräften haushalten, sodass es bis zur 10. Min dauerte bis zur ersten erwähnenswerten Situation.

Die hatte es aber gleich in sich. Aufgrund einer Rippenverletzung von Oldy Atze Franke befanden sich die Rot Weißen kurz in Unterzahl. Die cleveren Gäste aus Großschwabhausen nutzen die numerische Überzahl sofort zum umjubelten 0 :1, indem sie die erste sich bietende Chance promt nutzten. Die Einheimischen benötigten einige Zeit, um sich zu sortieren und nahmen den Kampf an, was bei den Sahara - ähnlichen Temperaturen einiges an Überwindung gefordert hat. Nach 20 Min sahen sich die Teichrödaer dafür belohnt, dass sie die Ruhe nicht verloren und um ruhigen Aufbau bemüht waren. Nach einem schönen Doppelpass zwischen Juso Kämmer und Ronald Ring schloss Kämmer mit feiner Schußtechnik schulmäßig zum Ausgleichstreffer ab. Weitere 7 Minuten später hatte Teichröda durch Zusammenspiel Liebchen / Ring das Spiel gedreht, indem Ring im 2.Versuch trifft. Den Schlußpunkt der 1. Halbzeit setzte wiederum St. Juso Kämmer in der 30. Minute (beide Teams einigten sich aufgrund der großen Hitze auf 2 x 30 Min). Fortuna gab ihm die Zeit, sich den Ball auf den starken linken Fuß zu legen und aus 25 m abzuziehen. Der kurzfristig als Torwart eingesprungene Backhaus (vielen Dank für spontane Bereitschaft) konnte den Einschlag zum 3 : 1 Halbzeitstand nicht verhindern.

"Backi" sollte zu Beginn der 2. Halbzeit gleich wieder im Mittelpunkt stehen, als er nach einem super Steilpass von Marco "Langer" Wolf  auf Ring  in einer 1 : 1 Situation das bessere Ende auf seiner Seite hatte und somit die Fortunen im Spiel hielt. Diese dankten dies ihrem Leihtorwart promt, in dem sie nach einer weiten Flanke von rechts zentral per Kopfball zum 2:3 Anschlußtreffer trafen. Aber nur 5 Min. später stellte der Goalgetter Janni Liebchen mit dem Glück des Tüchtigen den alten Abstand wieder her. Überhaupt muß man sagen, dass die Rot Weißen aus einer sicheren Abwehr mit einem umsichtig dirigierenden und schlagsicheren Zwecke Gieseler und geführt von einem im Mittelfeld mannschaftsdienlich spielenden Marco Wolf nie die Ruhe verloren und man als Zuschauer niemals zweifelte, wer als Sieger den Platz verlassen würde. Ein Novum dann in der 42. Min., als der souverän agierende Schiri Kevin Erbse sich offensichtlich die Socken heiß gelaufen hatte, und sich seiner Schuhe entledigte. Dies hinderte ihn nicht, seine gute Leistung bis zum Schlußpfiff fortzusetzen. Der vielleicht schönste Angriff dann in der 52. Min, als ein langer Pass auf  Bernd Kämmer dieser schön mit dem Kopf auf Dorstewitz ablegt. Holger Dorstewitz sieht den besser postierten Liebchen, der cool zum 5 : 2 einnetzt. Schlußpunkt unter eine gute Mannschaftleistung setzt wiederum Janni Liebchen, als Bernd Kämmer über rechts einleitet, und Janni abgeklärt zum 6 : 2  Endstand abstaubt. Insgesamt ein verdienter Sieg der Einheimischen, die sich bei tropischen Temperaturen die Kräfte gut einteilten und auch in kritischen Spielsituationen ( nach 0 : 1 Rückstand oder nach 2 : 3 Anschlußtreffer) den Kopf jederzeit oben behielten und guten Charakter bewiesen.

 

Folgende Spieler trugen zum Erfolg bei:

 

Wranik, Fischer, Gieseler, N.Schmidt, Rhode, St. Kämmer, Günsche, Hauspurg,

M.Wolf, B.Kämmer, Ring, Liebchen, Lehrke, Dorstewitz, Baumann  

 

USch

 

FSV Rot-Weiss Teichröda – TSV 1864 Magdala  5:1 (4:0)

Diese Woche war aus dem Norden die Mannschaft von Magdala zu Gast. Da sie nur 9 Feldspieler mit nach Teichröda brachten, musste „freiwillig“ unser Steffen Schindler aushelfen. Bei Teichröda  stand als Gastspieler Dirk Henkes auf dem Platz und machte seine Sache sehr ordentlich. Einige Zuschauer hatten auch wieder den Weg in den Sportpark gefunden und sahen eine der besten ersten Halbzeiten, wenn nicht die Beste, in dieser Saison und das schnellste Tor noch obendrauf. Keine 60 Sekunden waren gespielt, als Steffen Schindler seinen „neuen“ Keeper anspielte, dieser war etwas überfordert und spielte direkt den lauernden Peter Pfenzig auf den Fuß. Dieser muss nur noch draufhauen… 1:0 für den Gastgeber. Keine zwei Minuten später will Schindler seinen Fehler wieder gut machen, verzieht aber aus 16m freistehend am langen Eck. Unser „Langer“ macht es in der 14.Minute besser, immer präsent und gefährlich vollendet er mit links, nach weitem Einwurf von Stefan Kämmer, knallhart unter die Latte. 16.Minute, ein Ersatzspieler auf der  Teichrödaer Bank machte durch Agilität und Einsatzbereitschaft auf sich aufmerksam, immer zur Stelle holte „V-Ali“ Eberhardt zum gefühlten 10mal den Ball aus dem benachbarten Feld und empfahl sich so für höhere Aufgaben. Dann wieder Pfenzig, nach einer Klasse Kombination von Holger Dorstewitz und Stefan Kämmer, bedient dieser unseren Peter und der schiebt zum 3:0 ein. Zu diesem Zeitpunkt lässt die Heimmannschaft Ball und Gegner laufen und dominiert auf ganzer Linie. Einzig die Chancenverwertung ließ noch etwas Spielraum nach oben und muss an dieser Stelle kritisiert werden, wie zum Beispiel M.Wolf der freistehend vorm gegnerischen Torwart vergab. Dann eine 100%ige für Magdala, Ronny Fischer verliert im eigenen Sechzehner den Ball und legt direkt auf einen Magdalaer Stürmer  vor, dieser steht allein vor Wranik, scheitert aber an einem Klasse Reflex im kurzen Eck. Im direkten Gegenstoß macht der heute grandios aufgelegte Peter Pfenzig sein Dreierpack fest, 4:0 für die Rot-Weissen. Kurz vor der Halbzeit landet ein weiter Abschlag von Wranik direkt bei Wolf, doch bis dieser mit dem  Ball vorm Tor ist, ging ihm die Puste aus und scheitert wiederum freistehend am Torwart. Halbzeit….

Alle gingen nun davon aus, dass die zweite Halbzeit so weiter gehen würde wie die erste, aber weit gefehlt. Auch den Auswechslungen geschuldet, liefen die ersten Minuten nicht  so wie gewünscht. Magdala kam nun besser ins Spiel und wurde aggressiver in der Vorwärtsbewegung. Mehr Ballbesitz hatte weiterhin die Gastgeber aus Teichröda, aber sämtliche Angriffe verpufften vorm 16er des Gegners oder man verlor den Ball leichtsinnig. In der 49. Minute endlich wieder mal eine Gelegenheit, aber ein Drehschuss des eingewechselten Uwe Baumann wird vom eingewechselten Magdalaer Keeper gehalten. Nun verflachte das Spiel etwas, wenn man dachte, dass Magdala aufgrund der fehlenden Auswechselspieler konditionell nachlassen sollte, wurde enttäuscht. Immer besser und auch gefährlicher kamen die Gäste vor das Tor von Wranik und kamen unbedrängt in der 63.Minute aus Nahdistanz zum verdienten Anschlusstreffer, nur noch 4:1 durch Manuel Treuter.  Dann doch nochmal die Heimmannschaft, aus abseitsverdächtiger Position, war es aber nicht war, da er aus der eigenen Hälfte kam, konterte „Juso“ Kämmer mit einem super Lauf die gesamte Abwehr aus und vollstreckte zum 5:1. Dies war die Entscheidung…  Kurz vor Schluss war es wiedermal Uwe Baumann der zum zweiten Mal glücklos war, als sein Schuss auf der Linie geklärt wurde. Endstand. Ein interessantes und streckenweise hochklassiges Spiel ging zu Ende und bei herrlichem Wetter ließen die Gastgeber und ihre Gäste aus Magdala den Abend noch zusammen ausklingen. Dann bis nächste Woche gegen Großschwabhausen. 

D.Wranik

 

 

FSV Rot-Weiss Teichröda - Stahl Unterwellenborn 5:1 (3:0)

Hujdurovic macht den Unterschied

Die Alten Herren des FSV Teichröda trafen am Freitagabend auf den alten Rivalen aus Unterwellenborn. Noch aus aktiven Zeiten kennen sich viele Spieler aus den immer brisanten Derbys zwischen Traktor Teichel und den Stahl-Fußballern.

Eine über die Woche ungewisse Personalsituation veranlasste Trainer Schumacher nach Gastspielern zu suchen, die aushelfen. Mit Faruk Hujdurovic und Roman Esselborn gelang es dem Trainer, 2 Spieler an Bord zu holen, die das Spiel prägen sollten. Vorab herzlichen Dank an beide Spieler für ihre Bereitschaft, kurzfristig einzuspringen.

Die Gäste aus Unterwellenborn erwiesen sich in den ersten 20 Minuten als ballsichere und abgezockte Truppe. Da auch die Rot - Weißen sich schnell fanden, neutralisierten sich beide Mannschaften vorerst im Mittelfeld. Bis dahin waren Chancen Fehlanzeige. Die überraschende Führung für die Einheimischen dann in der 24 Min., als Hujdurovic das erste mal auf sich aufmerksam machte, indem seine scharfe Eingabe von der rechten Seite ein Verteidiger aus U-born nur noch ins eigene Tor ablenken konnte. Vom Gegentreffer geschockt kassierten die Gäste nur 2 Minuten später das 0:2 , als sich Hujdurovic im Mittelkreis den Ball weit vorlegte und die sich im Vorwärtsgang befindliche Gästeverteidigung überraschte. Der im Abseits befindliche Liebchen griff klug nicht in die Situation ein, sodass Faruk sich seine weite Vorlage selbst erlaufen konnte und überlegt zum 2:0 einschoss. Fast ein Vorentscheidung in der 34. Minute, als Pfenzig brutal und knallhart eine scharfe Eingabe von der linken Seite zum 3:0 nutzte. Halbzeit.

Die 2. Halbzeit war geprägt von Riesenchancen der Rot - Weißen, die gereicht hätten, um 3 Spiele zu gewinnen. Schöne Passagen , traumhafte Spielzüge der Teichrödaer endeten immer wieder ohne Zählbares. Hervorzuheben ist hier auch der Gästekeeper, der mehrfach ausgezeichnet reagierte und sein Team im Spiel hielt. Diese nutzen dann auch eine der wenigen Chancen in der 53. Minute, als ein Strich im Teichrödaer Tor landete. Die Rot - Weißen zeigten jedoch eine gute Reaktion und versuchten ihrerseits den Sack zuzumachen. Hierbei hervorzuheben der Teichrödaer Blitz Bernd Kämmer, der aber ebenso wie seine Kollegen zunächst glücklos blieb. So hatten die Zuschauer über weite Passagen der 2.Halbzeit ein mulmiges Gefühl ob der vielen ungenutzen Chancen und wegen der Gefahr des Anschlußtreffers, für den die fußballerisch gut ausgebildeten Gäste jederzeit gut waren. Doch an diesem Freitag, den 13. betrafte der Fußballgott nicht die Mannschaft, die ihre Chancen liegen lässt. Rot Weiß Teichröda belohnte sich in der 77. Minute selbst, als Marko Wolf in unnachahmlicher Weise mit einer Seelenruhe am Ball vollkommen verdient zum 4:1 einlocht. Nach Foulspiel an Hujdurovic in der Schlußminute konnte auch Stürmer Bernd Kämmer noch seinen Frieden mit dem Spiel schließen, indem er abgezockt den fälligen Elfer verwandelte. Somit gab es einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg für Teichröda in einem Spiel, das der gute Schiri Kevin Erbse jederzeit im Griff hatte.

 

Teichröda spielte mit: Winkler, Gieseler, M. Kämmer, Hauspurg, S.Wolf, Esselborn, Hujdurovic, St.Kämmer, Rothe, B.Kämmer und Liebchen

 

und wurde ergänzt durch: U.Schmidt, M.Wolf, Streipert, Fischer, Pfenzig

USch

 

 

FSV Rot-Weiss Teichröda - SV Orlamünde 5:0 (3:0)

Auch diese Woche waren die Bedingungen zum Freitagsspiel im Sportpark Teichröda bestens. Bei schwül-warmen Temperaturen hatten sich wieder einige Gäste eingefunden um zusammen einen schönen Abend bei Bratwurst, Bier und Fußball zu verleben. Und es sollte auch gleich mit einem Kracher beginnen. Als sich in der ersten Minute noch einige Spieler die Schnürsenkel zubanden, nahm sich „Sande“ Wolf ein Herz und knallt einen Schuss aus 20 m direkt aufs Tor. Dieser setzt noch kurz auf und schlägt im unteren Eck ein, 1:0 für die Gastgeber. Das war doch mal ein Beginn nach Maß, nachdem die Rot-Weissen in den letzten Spielen immer die ersten Minuten verschlafen haben. Orlamünde benötigte vier Minuten um ins Spiel zu kommen, doch ihre erste Möglichkeit ging am Tor vorbei. Seit vielen Monaten stand auch unser „Langer“ wieder einmal auf dem Platz und fügte sich auch gleich gut ins System von Trainer Uwe Schumacher ein. Ein Kopfball aus 6 m wird nur noch durch den gegnerischen Torhüter gehalten. 12.min: „DJ“ Günsche wird Klasse von Stefan Kämmer bedient und schließt mit einem super Schuss in den Winkel zum 2:0 ab, ein unglaubliches Tor… Bemerkenswert war nach langer Abwesenheit die Leistung von unserem „Langen“, er stand, ohne große Bewegung, in jeder Situation goldrichtig und suchte immer den kürzesten Weg zum Tor. In der 19.min erzielen die Gäste aus Orlamünde den Anschluss, dieser wird aber wegen eines Handspieles abgepfiffen, weiter 2:0 für den Gastgeber. Ulf Hauspurg gelingt es auch dieses Mal sein Torkonto weiter aufzubessern, ein trockener Schuss ins untere Eck erhöhte den Spielstand auf 3:0. Markus Winkler im Tor der Teichrödaer war größtenteils Beschäftigungslos und wenn nötig war er zur Stelle. Zu diesem Zeitpunkt des Spieles ist die gastgebende Mannschaft klar spielbestimmend und lässt Ball und Gegner gut laufen. Auch unsere „Oldies“ bekamen die Möglichkeit mal wieder etwas Spielpraxis zu sammeln und machten allesamt eine gute Figur, „Franz“ Schneider, Rainer Rascher und auch Spieltrainer Uwe Schumacher mussten sich hinter den Jungen der Orlamünder nicht verstecken und kamen nicht selten wie in der 46. durch „Franz“ Schneider zu guten Möglichkeiten. Auch Bernd Kämmer, wiedermal mit einem seiner Söhne zusammen auf dem Platz, hatte in der 63.Minute einen Außennetzschuss. Eine Minute später war es unser „Langer“ der nach schönem Doppelpass mit seinem Bruder zum 4:0 erhöhte. Und auch das zweite Tor von Marko Wolf war ein Typischer nach „Langer“ Manier, aus dem Stand einfach aufs Tor und es stand 5:0. In der 75.Minute dann doch nochmal eine Beschäftigung für den Rot-Weissen Keeper, aber ein Schuss der Orlamünder wird von Winkler an die Latte gelenkt. Dank des gut aufgelegten Torwarts der Gäste blieb es bei diesem Spielstand und eine faire und gut geleitete Partie durch Schiri Christian Möller ging zu Ende.

 

Teichröda spielte mit:

M.Winkler, N.Schmidt, M. Günsche, R.Rascher, U.Hauspurg,

St.Schindler, S.Wolf, M.Wolf, A. Streipert, St. Kämmer, F.Rothe

Ersatz: F.Schneider, P.Pfenzig, .Schumacher, L.Gieseler

D.Wranik

 

FSV Rot-Weiss Teichröda – SV 1911 Gehren 1:1 (0:1)

Unentschieden beim Hitzespiel gegen Gehren

Bei hochsommerlichen Temperaturen um die 28°C trafen zwei neue Gegner aufeinander. Gehren war zum ersten Mal in Teichröda zu Gast und waren aus diesem Grund schlecht einzuschätzen. Einige Zuschauer hatten sich an diesen warmen Sommertag auf den Sportpark eingefunden und erlebten ein spannendes, aber nicht immer hochklassiges Spiel. Einige Stammspieler standen Trainer Uwe Schumacher nicht zur Verfügung, jedoch konnte er trotz alledem auf eine starke Truppe zurückgreifen. Leider begann das Spiel gleich mit einer Schrecksekunde, ein Abwurf vom heimischen Keeper missglückte und landete bei einem gegnerischen Spieler, Gehren kann die Möglichkeit aber nicht nutzen und vergibt freistehend die Möglichkeit zum 1:0. Wiedermal war die Zuordnung in den ersten Minuten der Begegnung beim Gastgeber nicht optimal und so steht ein Gehrener Stürmer allein vor Wranik, den Schuss ins lange Eck bekommt der Keeper zwar noch an die Finger, kann den Ball aber nur an den Innenpfosten lenken, 1:0 für Gehren. Teichröda wachte nun auf, innerhalb von 5 Minuten hat „Janni“ Liebchen zweimal den Ausgleich auf dem Schlappen, vergibt aber freistehend vorm Gehrener Torwart. Jetzt wieder die Gäste, zweimal treffen diese aus der Ferne die Latte und sind stets durch schnelle Konter brandgefährlich. Nico Schmidt hat dann in der 33.Minute nochmal durch einen schön vorgetragenen Angriff auf der rechten Seite eine Klasse Möglichkeit, der Schuss geht aber knapp am Tor vorbei. Halbzeit…

In den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit war den Spielern auf beiden Seiten die Hitze anzumerken. Kaum Bewegung, weite Schüsse nach vorn und Standfußball bestimmten das Spielgeschehen. In einer Druckphase der Heimmannschaft taucht Ulf Hauspurg am 16er auf und fackelt nicht lange, einen strammen Schuss ins lange Eck vollendete er zum verdienten Ausgleich. In den folgenden Minuten entwickelte sich eine spannende und abwechslungsreiche Partie. Spielerisch überzeugten die Rot-Weissen nicht immer und wirkten im Abschluss etwas gehemmt. Viel zu oft versuchte das Mittelfeld ins Zentrum zu spielen, wo der Ball bei den gut aufgestellten Gehrener viel zu schnell verloren ging. Gute Kombinationen über die Flanken, die sonst das Teichrödaer Spiel prägten, kamen viel zu selten zur Geltung. Aber auch die Gäste wollten den Sieg. In den letzten 15 Minuten entschärfte Keeper Wranik einige gut platzierte Fernschüsse und war auch im Eins gegen Eins nicht zu bezwingen. Teichröda machte nun das Spiel, aber Gehren hat die Chancen. Fünf Minuten vor Schluss ließen beide Mannschaften die Visiere runter und spielten auf Sieg. Doch „Janni“ Liebchen sowie auch Peter Pfenzig bringen ihre Schüsse nicht mehr im gegnerischen Tor unter und so blieb es beim letztlich gerechten 1:1 Unentschieden.

Dann bis nächste Woche gegen Orlamünde.

D.Wranik

 

FSV Blau - Weiss 90 Stadtilm – FSV Rot-Weiss Teichröda 1:2 (1:1)

Wieder zurück auf der Erfolgsspur

Nach der bitteren 1:4 Niederlage gegen Bad Lobenstein wollten es die Spieler von Rot-Weiss diese Woche gegen Stadtilm besser machen. Nach drei Wochen Pause vom Fußball waren alle heiß auf eine Wiedergutmachung und freuten sich auf eine abwechslungsreiche Partie in Stadtilm. Bei herrlichen, sonnigen, aber auch windigen Wetter traf man sich zu 80 aufregenden Minuten. Es war gerade eine Minute gespielt, als ein Hammerschuss aus 30 Metern von Uwe Baumann an die Unterlatte knallte und von dort aus zurück ins Spielfeld, wo „Janni“ Liebchen goldrichtig steht und zum 1:0 abstaubt. Doch die Freude währte nicht lange, direkt im Gegenstoß schließt ein Stadtilmer Spieler aus der Drehung genau ins rechte Eck ab, 1:1 Ausgleich für die Hausherren. Langsam bekommen die Gäste die Begegnung in den Griff, aber außer einen Schuss von Uwe Schmidt und einem Fernschuss von Ulf Hauspurg gelingt ihnen nichts Zwingendes. Auch die erste Ecke für Rot-Weiss in der 35. Minute bringt nichts ein. Zu kämpfen haben zu diesem Zeitpunkt alle Spieler mit der tiefstehenden Sonne und dem tückischen Wind in Richtung des Gastgebertors. Halbzeit…

Und die zweite Halbzeit sollte mit einem Paukenschlag beginnen, nach einer Flanke von Holger Dorstewitz in den gegnerischen Strafraum, steht Liebchen richtig und bringt den Ball per Kopf gezielt richtig Tor. Der bis dahin, nicht so sicher wirkende Heimtorwart, holt mit einer Hammerparade die Kugel aus dem Winkel… Klasse Aktion von Beiden. 5 Minuten später haben Uwe Baumann und Nico Schmidt die Chance die Führung für die Gäste herzustellen, aber der Stadtilmer Keeper ist nun warm und hält das Unentschieden fest. Der Vorteil an Spielanteil und Ballbesitz liegt klar bei den Rot-Weissen aus Teichröda, die dies jedoch noch nicht zählbar umsetzen können. Es war wiedermal „DJ“ Günsche in der 58.Minute, der doch noch, dass erlösende 2:1 schoss. Einen hohen Ball in der Nähe des 16ers nimmt er volley und vollendet flach in die linke Seite des Tores. Dies war wie ein Weckruf für den Gastgeber. Die letzten Minuten des Spieles warf er nochmal alles Richtung Tor der Rot-Weissen. Einmal musste Wranik eingreifen, als ein Stadtilmer Stürmer über rechts auf ihn losmarschierte und aus 16m vollspann abzog. Der Gästetorwart konnte den Schuss aber übers Gehäuse lenken. Doch die Schlussoffensive kam zu spät, Abpfiff beim Stand von 2:1 für Teichröda. Nächste Woche beginnt endlich unsere Heimspielsaison mit einer spannenden Begegnung mit Jenapharm. Diese Spiele versprachen in der Vergangenheit immer viele Tore und die eine oder andere Revanche ist endlich fällig. Wir hoffen auf viele Besucher im Sportpark zu Teichröda. Für Speisen und Getränke ist gesorgt. Dann bis nächsten Freitag…

Teichröda spielte mit:

D.Wranik, N.Schmidt, U.Schmidt, M. Günsche, J.Liebchen, U.Hauspurg,

B. Kämmer,S.Wolf, U.Baumann, R. Fischer, H. Dorstewitz

Ersatz: L. Giesler, A. Eberhardt, F.Schneider, U.Schumacher

D. Wranik

 

Bad Lobenstein - FSV Rot-Weiss Teichröda  4:1 (2:0)

Rabenschwarzer Tag für den FSV aus Teichröda

Nach dem erfolgreichen Start in die Saison ging es diese Woche nach Bad Lobenstein, genauer nach Harra, wo die Begegnung stattfand. Auf ein paar Leistungsträger musste Trainer Uwe Schumacher verzichten.

Auf der Ersatzbank hatten nur zwei Spieler Platz genommen und zwar „Zwecke“ Gieseler und „Ali“ Eberhardt. Mit schnellen und gut kombinierten Spielzügen drängten von Anfang an, die Spieler der Gastgeber nach vorn. Es dauerte gerademal neun Minuten als ein strammer Schuss der Nr. 11 an die Latte knallte und der zurückspringende Ball, als Nachschuss knapp am Gehäuse von Wranik vorbei ging. Die Gäste aus Teichröda kamen nicht sorichtig in Fahrt. Es dauerte bis zur 25.Minute, als ein Schuss von „Juso“ Kämmer den Weg Richtung gegnerisches Tor fand. Der Fairnesspokal dieses Spieles ging an die Bad Lobensteiner, nach einem zu Unrecht zugesprochenen Freistoß, zurückgaben. Der Gegner nahm das Zepter immer mehr in die Hand und war ständig Brand gefährlich. Rot-Weiss bemühte sich redlich, vermochte es aber nicht gefährlich vors Lobensteiner Tor zu gelangen. Am 16er war immer Schluss. War es in der 34.Minute noch ein Abseitstor, zwei Minuten später findet ein Freistoß der Gäste seinen Weg ins Tor. Freund wie Feind verpassen den Ball im Strafraum und auch Keeper Wranik sieht nicht gerade glücklich aus, als der Ball im langen Eck einschlägt. 1:0 für Bad Lobenstein. Keine drei später ist es der Gästekapitän der nach eine Eckball am höchsten springt und einen Kopfball präzise unter die Latte setzt… 2:0 für die Hausherren. Halbzeit!!!

In der Halbzeitpause versucht Trainer Schumacher noch einmal den Kampfgeist zu entfachen und bringt außerdem mit „Zwecke“ Gieseler einen neuen Mann aufs Feld. Doch leider ohne Erfolg. Keine Minute in der zweiten Halbzeit gespielt und nach abseitsverdächtiger Position erhöht der Gastgeber auf 3:0. Nun war der Mannschaft aus Teichröda die Enttäuschung anzumerken. Kaum noch ein Pass erreichte den Gegenspieler und nur einzelne Möglichkeiten sprangen heraus. Und es sollte noch schlimmer kommen, in der 60.Minute erhöht die Nummer 13 der Bad Lobensteiner zum 4:0. Und es hätte noch schlimmer werden können, aber Wranik stand das ein und andere Mal auf dem Posten und entschärfte einige Chancen der Gastgeber. In der 77.Minute erlöste „Janni“ Liebchen doch noch die mitgereisten Fans (Fan) und verkürzte durch einen satten Schuss von rechts zum 1:4 Endstand. Will man nach so einer hohen Niederlage schauen, muss man weit in die Vergangenheit reisen. Das muss in den nächsten Spielen besser werden… Das nächste Spiel ist übrigens am 25.Mai gegen Stadtilm.

Unsere Ü-50 Mannschaft spielt diesen Donnerstag um 18:30 Uhr bei Rudolstadt Ost. Um zahlreiche Teilnahme von Fans wird gebeten. An meine Kritiker: Sorry das der Bericht erst heute online gestellt wurde, aber leider hat mein alter Laptop mit allen Daten seinen Geist aufgegeben. Dann bis zum Nächsten mal.

Teichröda spielte mit:

D.Wranik, N.Schmidt, U.Schmidt, M. Günsche, J.Liebchen, U.Hauspurg,

St. Kämmer, P. Pfenzig, A.Streipert, S.Wolf, U.Baumann

Ersatz: L. Giesler, A. Eberhardt

 D. Wranik

 


Lok Saalfeld : FSV Rot - Weiß Teichröda 0:7 (0:1)

Kantersieg in Saalfeld

Diesen Freitag verschlug es die Kicker von Rot-Weiss Teichröda in die „geduldete“ Kreisstadt und zwar zu Lok Saalfeld. Nach dem erfolgreichen Saisonstart letzte Woche gegen Büßleben wollte man direkt daran anschließen. Diese Woche stand Trainer Uwe Schumacher wieder zur Verfügung und konnte auf fast alle Leistungsträger zurückgreifen. Herrliches sonniges Wetter und bestens aufgelegte Spieler versprachen eine tolle Begegnung. Und schwungvoll sollte es auch losgehen, keine 7 Minuten waren gespielt als Ronald Ring von „Janni“ Liebchen in Szene gesetzt wird und zum 1:0 ein netzte. Trotz der schnellen Führung kamen die Rot-Weißen nicht richtig in Fahrt, viele Fehlpässe, unsaubere Zuspiele und unnötige Ballverluste prägten die erste Halbzeit. Bis auf wenige Chancen durch Ring in der 22. und ein Abseitstor durch Streipert brachten die Gäste nicht mehr zustande. Hervorzuheben ist die konsequente, engagierte Abwehrarbeit von Ulf Hauspurg, der den Spielmacher der Saalfelder zu jedem Zeitpunkt unter Kontrolle hatte und ihn nicht zur Entfaltung kommen ließ. Auch dieser leidenschaftlichen Einstellung war es zu Verdanken das Wranik nur einmal mit einer Fußabwehr einen gegnerischen Schuss aus 16m abwehren musste. Halbzeit... für Streipert, Eberhardt und Pfenzig kamen „Zwecke“ Giesler, „Simsen“ Baumann und Schindler zum Einsatz. Und die Umstellung sollte auch gleich „fruchten“. „DJ“ Günsche vom Trainer ins Mittelfeld versetzt, zieht einfach mal aus 20 m ab, nicht scharf aber sehr präzise, findet der Ball, unter Mithilfe des Saalfelder Keepers den Weg ins linke untere Eck. 2:0 für die Gäste. Die körperliche Fitness von Marco Günsche war deutlich sichtbar und seine Präsenz überall auf dem Platz äußerst wichtig. 47.min erster Rückschlag für Teichröda, Nico Schmidt musste verletzt vom Platz, für ihn kam Andreas Streipert wieder auf den Platz. Dann ging es ganz schnell, innerhalb von fünf Minuten erhöhten Liebchen, nach schönem Doppelpass mit Günsche, Ring durch eine präzise Flanke von Baumann und Peter Pfenzig per Kopf auf 5:0. Die Spielanteile liegen deutlich bei Rot-Weiß und es gab Chancen im Minutentakt. Und es ging munter weiter, 67.min: Steffen Schindler geht auf der rechten Seite durch und vollendet flach und scharf ins kurze Eck zum 6:0. Nun wurde es ungemütlich für die Hausherren, erste Auflösungserscheinungen waren zu erkennen. Dann doch noch ein Lebenszeichen der Saalfelder in der 72.min, doch der Schuss aus 25m geht weit übers Tor. Dann nochmal die Gäste, „DJ“ Günsche lupft den Ball super in den 16er und Ronald Ring netzt zum 7:0 Endstand ein. Die Saalfelder mussten diesmal viel Lehrgeld bezahlen, waren aber auch personell nicht voll besetzt. Ein schöner Fußballabend ging zu Ende. So kann es auch nächste Woche in Bad Lobenstein gegen den VfR weitergehen, wobei die Partie nicht so einfach werden wird. Im letzten Jahr gab es ein hart umkämpftes 3:2 im Sportpark Teichröda, also viel Spannung ist zu erwarten. Dann bis nächste Woche…

Teichröda spielte mit:

D.Wranik, N.Schmidt, R.Fischer, M. Günsche, J.Liebchen, U.Hauspurg,

A. Eberhardt, P. Pfenzig, A.Streipert, S.Wolf, R. Ring

Ersatz: L. Giesler, St. Schindler, U. Baumann

D. Wranik

 

FSV Rot-Weiss Teichröda - Blau - Weiß Büßleben 4:1 (2:1)

Großartiger Saisonstart gegen Blau-Weiß Büßleben

Nach über fünf Monaten ohne Freiluftfußball, war es letzten Freitag endlich wieder soweit und der Ball konnte wieder rollen. Dank der kurzfristigen Zusage durch die Sportfreunde aus Büßleben, hiermit noch einmal Recht vielen Dank, konnte das erste Saisonspiel pünktlich um 18:10 Uhr beginnen. Unter der fachmännischen Leitung von Marco Wolf und bestem Frühlingswetter trafen beide Mannschaften aufeinander. Da sich niemand die Möglichkeit eines Einsatzes auf dem heiligen Rasen in Teichel nehmen wollte, quoll die Reservebank der Rot-Weißen aus allen Nähten und Interemstrainergespann „Lui“ und „Franz“ konnten aus dem Vollen schöpfen. Die ersten 10 Minuten neutralisierten sich beide Teams gegenseitig und es kam zu keinen nennenswerten Aktionen. Dann eine Drangphase der Gäste, jedoch eine Ecke sowie ein Schuss aus Nahdistanz führen zu keinem Ergebnis. Dann mal der FSV, aus ca. 20m lässt es „Sande“ Wolf mit einem schönen Fernschuss richtig an die Lattenunterkante krachen, schade da war mehr drin.22 min: Jetzt die Gäste aus Büßleben, eiskalt wird eine Unaufmerksamkeit der Teichrödaer Hintermannschaft ausgenutzt und eine Schuss flach ins lange durch Eck Marius Müller führt zum 1:0 für die Gästemannschaft. Das Gegentor rüttelte nun die Hausherren wach, ein klasse Pass von „Janni“ Liebchen kommt bei Stefan Kämmer an, dieser schießt aber die Kugel völlig unbedrängt übers Tor. Liebchen macht es dann eine Minute später besser, mit seinem starken linken Fuß vollendet er ins linke Eck. 1:1… Nun entwickelte sich eine gute Partie, mit Chancen auf beiden Seiten. Jedoch ist es wieder der FSV der aus seinen Möglichkeiten mehr macht und diesmal durch „Juso“ Kämmer mit einem satten Schuss, abermals ins linke Eck, zum Halbzeitstand von 2:1 abschließt. Durch die volle Ersatzbank wurde auf Seite der Gastgeber zur Halbzeitpause kräftig durch gewürfelt, Ronald Ring, Holger Dorstewitz, Andreas Streipert für den verletzten Frank Rothe und Peter Pfenzig bekamen ihre Chance. Keine zwei Minuten sind gespielt: Ronald geht schön über die linke Seite durch, seine flache Eingabe findet „Janni“ und dieser zieht wieder mit links ab, 3:1 für Teichröda. Büßleben findet nur noch selten den Weg zum gegnerischen Tor und dann begünstigt durch einen aufgenommenen Rückpass von Wranik. Der anschließende Freistoß geht aber übers Tor. Nun spielt nur noch der FSV… Chance durch Streipert in der 52. und Ring in der 55.Minute werden liegengelassen, zeigen aber die Dominanz der Rot-Weißen. 60.min Ronald Ring spielt drei Gegenspieler aus und schließt aus

ca. 14m mit links ab. 4:1 für die Gastgeber, dies sollte auch der Endstand sein, denn Büßleben kam nur noch einmal gefährlich vors Teichrödaer Tor, aber Wranik konnte mit einer Fußabwehr klären. Das war es für heute. Letztlich ein ungefährdeter erster Saisonsieg mit vielen Aktionen die Spaß auf mehr machen. Nächste Woche geht es dann zu Lok Saalfeld und bei gleichbleibendem Engagement sollte auch dort was zu holen sein. Vielen Dank auch nochmal an die Sportfreunde aus Teichel stellvertretend Ralf Alex, die kurzfristig die Möglichkeit des Spielens auf der schönen Anlage ermöglichten.      

Teichröda spielte mit:

D.Wranik, N.Schmidt, R.Fischer, M. Günsche, J.Liebchen, U.Hauspurg,

U.Schmidt, F.Rothe, St.Kämmer, S.Wolf, B.Kämmer

Ersatz: A.Streipert, P.Pfenzig, R.Rascher, H.Dorstewitz, A.Eberhardt, R.Ring, A.Streipert

 

D. Wranik

 

FSV Rot-Weiss Teichröda – SV 1883 Schwarza 8:2 (3:1)

Auch diesen Freitag lockte Bier, Bratwurst und natürlich auch der Fußball einige Zuschauer in den Sportpark Teichröda. Und den Besuchern sollte auch etwas geboten werden. Zehn Tore standen nach 80 Minuten zu Buche und das beste Spiel der Rot-Weissen dieser Saison war auch noch zu bestaunen. Diesmal waren die Hausherren von der ersten Minute hell wach und überließen nicht erst dem Gegner das Feld. Schon nach fünf Minuten stand es, nach einem zu Recht gegebenen Foulelfmeter 1:0. Stefan Kämmer verwandelte sehr sicher und es sollte nicht sein letzter gewesen sein. Weitere fünf Minuten später war es diesmal Goalgetter Ronald Ring, der einen Abpraller eiskalt zum 2:0 nutzte. Nun kam aber Schwarza etwas besser ins Spiel, Wranik konnte sich ein-zweimal auszeichnen, wurde aber in der 15. Minute, durch einen Kopfball von Schulz, überwunden… nur noch 2:1. Die passende Antwort von Teichröda kam sofort, „Janni“ Liebchen geht über links aufs Tor zu und schließt zum 3:1 ab. Der alte Abstand war wieder hergestellt. Es entwickelte sich eine Partie auf hohem Niveau mit Chancen auf beiden Seiten, mit höherem Spielanteil bei den Hausherren. Halbzeit… Trainer Uwe Schumacher konnte diesen Freitag auf eine starke Ersatzbank zurückgreifen. Ausgewechselte wurden: Winkler für Wranik, Schindler für Hauspurg und Pfenzig für Baumann. Die zweite Halbzeit begann mit hohen Bällen auf beiden Seiten, jedoch wurde Schwarza immer besser. Bis jetzt machte die Abwehr der Rot-Weissen aber eine Klasse Arbeit und stand sehr sicher. Dann doch eine kleine Unaufmerksamkeit, nach einer Flanke auf Strempel nimmt dieser den Ball super an und verwandelt unhaltbar ins linke obere Eck, nur noch 3:2. In der 53.Minute kam Gastspieler Stefan Ritzau zu seinem ersten Spiel für Teichröda und fügte sich auch gleich gut ein. Nach Foul an Liebchen verwandelt abermals „Juso“ Kämmer den fälligen Strafstoß. 4:2 für den Gastgeber und wiederrum sollte dies nicht sein letzter gewesen sein. Dann ging es sehr schnell, 59.Minute wird Liebchen von Ring gut in Szene gesetzt, mit gekonnter Finte lässt er einen Gegenspieler stehen und vollendet alleinstehend vorm Keeper der Schwarzaer ins lange Eck 5:2. Keine vier Minuten später marschiert Ring allein von der Mittellinie an „Freund und Feind“ vorbei und schaut sich auch noch den Keeper aus, 6:2 für Teichröda. Schon zum jetzigen Zeitpunkt war das Ergebnis viel zu hoch, da Schwarza lange Zeit auf gleichem Niveau spielte und auch gute Möglichkeiten hatte. Sie gaben sich zu keinem Zeitpunkt auf und kämpften bis zur letzten Minute der Begegnung. 72.Minute, eine Direktabnahme eines Gästespielers knallt an den Pfosten, Glück für Rot-Weiss. In der 74.Minute wird Peter Pfenzig unbestreitbar im 16er gefoult und diesmal zum letzten Mal in dieser Begegnung, verwandelt Kämmer sicher zum 7:2. Und auch Gastspieler Ritzau durfte sich auch noch in die Torschützenliste eintragen, Ring schickt Ritzau steil in den gegnerischen Strafraum und dieser hat keine Mühe ins lange Eck zu vollenden. Abpfiff und somit 8:2 Endstand… Die bis jetzt beste Leistung der Teichrödaer ging zum Schluss verdient aber etwas zu hoch zu Ende. Nach dem Spiel war aber noch lange nicht Schluss, bei schönem Wetter und geselligen Beisammensein, wurde das EM-Spiel Deutschland-Griechenland angeschaut und so der Tage mit einem weiteren Sieg beendet. Nächste Woche geht es gegen den unbekannten Gegner aus Gehren und wir erwarten abermals eine spannende Begegnung.

 

 

FSV Rot Weiss Teichröda - SV Bad Tennstedt / Ballhausen 2 : 1 (2 : 0)

 

Bei wiederum guten äußeren Bedingungen trafen die Fußballer des FSV auf den altbekanntenRivalen aus dem Unstrut-Hainich-Kreis. Mit der symphatischen Spielgemeinschaft aus Tennstedt und Ballhausen pflegen die Rot Weißen mittlerweile ein fast freundschaftliches Verhältnis. Die gegenseitige Zuverlässigkeit schätzend trifft man sich inzwischen 4 x im Jahr. Jeweils 2 x zum Hallenturnier und 2 x im Freien. Immer gibt es hart umkämpfte,aber faire Partien. Die Heimmannschaft begann wie die Feuerwehr und hatte schon in der 1. Minute eine Riesenchance. Diese wurde aber versiebt, da statt des Abschlusses unnötigerweise noch mal quer gespielt wurde. Nach einer weiterenguten Möglichkeit in der 3. Minute belohnte sich Teichröda in der 6. Minute für die gute Anfangsoffensive. Schindler ging rechts durch, passte flach nach innen, wo Sandro Wolf souverän vollendete.

Das schönste Tor des Tages fiel dann nach einer reichlichen Viertelstunde. Aus 20 m fasste sich Liebchen ein Herz und traf mit dem starken linken Schlappen ins linke Dreiangel. Ein Sonntagsschuss am Freitagabend. Überhaupt zeichnete sich Liebchen durch zahlreiche Balleroberungen und aufopferungssvollen Kampf im Mittelfeld aus. Viel zu oft wurde der Ball aber gleich wieder abgeschenkt. Unnötigerweise bereitete sich zunehmend Unsicherheit aus im Spielaufbau der Einheimischen. Eigene gelungeneAktionen wurden immer seltener, sodass man den Gegner stark machte. In Folge dessen kam der Gast in dieser Phase zu zahlreichen Chancen, die Teichröda mit Glück und Geschick, aber durch gute Paraden von Wranik, ohne Gegentor überstand. So schickte der gute Schiedsrichter beide Mannschaften mit einem für Teichröda glücklichen 2:0 zum Pausentee.

 Leider setzte sich die Nervosität über die gesamte 2. Halbzeit fort. Selbst einen Strafstoß konnte Teichröda nicht zur endgültigen Entscheidung nutzen. Vieles blieb Stückwerk. Das beste am Spiel war inzwischen das Ergebnis. Aber es spricht für den Kampfgeist und die Einsatzbereitschaft aller eingesetzten Spieler, dass das 2:0 bis in die Schlussphase hielt. Kurz vor Ultimo kamen die fairen Gäste noch zum verdienten Anschlusstreffer. Mehr ließen die Rot Weißen nicht mehr zu. So sahen die vielen Zuschauer zwar über weite Strecken kein gutes Spiel, aber letztlich einen weiteren Heimsieg für Teichröda.

 

 RWT spielte mit: Wranik, Dorstewitz, Rascher, Hauspurg, Schindler, Günsche, S. Wolf, Liebchen,

St. Kämmer, Streipert , Ring.

 

Ergänzungsspieler waren: Gieseler, B.Kämmer, Eberhardt, Pfenzig, Winkler, Baumann, Fischer

 

USch

 

 

FSV Rot-Weiss Teichröda – Bad Berka 5:1 (1:0)

Wiedergutmachung nach Spiel gegen Jenapharm

Die Spieler aus Teichröda wollten nach der derben Niederlage gegen Jenapharm letzte Woche, sich diese Woche besser verkaufen. Da auch die Bad Berkaer in den letzten Jahren immer ebenbürtige Gegner waren, sollte dies nicht wie von selbst laufen. In der ersten Halbzeit gingen beide Mannschaften konzentriert und mit ständigem Zug zum gegnerischen Tor vor. Teichröda kommt durch Liebchen, Schneider und den diesmal als Stürmer aufgestellten Streipert zahlreichen Möglichkeiten. Aber auch die Gäste aus Bad Berka lassen den Ball gut laufen und tauchten das ein oder andere Mal vor dem Kasten der Hausherren auf. Besonders bei Standards kamen die Bad Berkaer immer wieder zu guten Möglichkeiten.

Es war wieder einmal „Janni“ Liebchen die die zahlreichen Fans am Spielfeldrand erlöste und nach schönem Zuspiel von Steffen Schindler zum 1:0 ein netzte. Ständig musste die Abwehrreihe, angeführt von Nico Schmidt die agilen und gefährlichen Angriffe des Gegners abwehren. Kurz vor der Pause noch eine 100%ige für Bad Berka. Nach einem Freistoß von der rechten Seite, steht links die Nr. 17 völlig frei, kommt unbedrängt zum Kopfball aber köpft weit vorbei. Halbzeit…

Torwartwechsel in der Halbzeitpause, Markus Winkler absolviert sein erstes Spiel für die Rot-Weißen, Herzlich Willkommen und viel Erfolg! Desweiteren kommen Ring und Eberhardt für „Zwecke“ Gieseler und Schindler. Auch die zweite Halbzeit beginnen beide Mannschaften sehr schwungvoll und druckvoll. Doch dann geht es ganz schnell. Bad Berka macht das Spiel und Teichröda kontert auf eigenem Platz. Einmal der eingewechselte Ring und Andreas Streipert erhöhen innerhalb weniger Minuten auf 3:0. Aber die Gäste blieben weiter gefährlich. Nach einer Ecke gibt es einige Unstimmigkeiten im Strafraum der Gastgeber und plötzlich steht es 3:1. Die Gäste wittern noch einmal Morgenluft, warfen nun alles nach vorn und die Chancen häufen sich. Ihr engagiertes Auftreten wird aber nicht mehr belohnt, eiskalt schlagen die Teichrödaer zu. Durch zwei Tore abermals von Ring, erhöhte der Gastgeber auf den Endstand zum 5:1. Eine Partie auf hohem Niveau mit ein zwei Toren zu viel ging zu Ende, da freut man sich aufs nächste Spiel gegen unsere Freunde aus Bad Tennstedt.

Teichröda spielte mit:

D.Wranik (M.Winkler), N.Schmidt, M. Günsche, J.Liebchen, U.Hauspurg,

St.Schindler, S.Wolf, U.Baumann, A. Streipert, St. Kämmer, L. Gieseler

Ersatz: F.Schneider, A. Eberhardt, R.Ring

D.Wranik

 

 

FSV Rot-Weiss Teichröda – Jenapharm 2:7 (1:4)

Historische Heimniederlage der Rot-Weissen

Rabenschwarzer Tag für die Spieler des FSV Rot-Weiss Teichröda am letzten Freitag. Gegen die Mannschaft von Jenapharm war kein Kraut gewachsen und so stand es nach 80 Minuten 7:2 für die Jenenser. In einer torreichen und spannenden Partie gelang es den Hausherren nicht, eine gefühlte Feldüberlegenheit in ein zählbares Ergebnis um zusetzen. Und so war es nicht verwunderlich, dass man nur angespannte und unzufriedene Gesichtsausdrücke bei den Zuschauern und Trainer Schumacher erkennen konnte. Geleitet wurde die Begegnung unter der fachmännischen Leitung von Marco Wolf. Wie auch schon in der letzten Woche im Spiel gegen Stadtilm stimmte in den ersten Minuten die Zuordnung nicht und durch einen Ballverlust von „DJ“ Günsche laufen in der 3. Minute zwei Spieler aus Jena auf das Tor von Wranik zu, dieser versucht den Ball zu erreichen, kann aber den Pass nicht mehr verhindern, 1:0 für Jenapharm. Teichröda suchte weiter nach seiner Ordnung. In der 10. Minute geht ein guter Kopfball eines Jenenser Angreifers noch über die Latte, doch zwei Minuten später positioniert Wranik seine Mauer schlecht, nach einem vermeintlichen Foul an einem Gästespieler, und der Freistoß aus 18m knallt rechts in die Mauerecke ein, 2:0… Jetzt wachten die Gastgeber endlich auf, innerhalb von zwei Minuten hat „Janni“ Liebchen den Anschlusstreffer zweimal auf dem Latschen, scheitert aber einmal am Aluminium und noch einmal freistehend am gegnerischen Keeper. Im direkten Gegenstoß das 3:0 für Jenapharm. Hier zeigte sich die spielerische Überlegenheit der Gästekicker. Mit Klasse Doppelpass überwinden sie die Abwehr der Rot-Weissen und vollenden unhaltbar am linken Innenpfosten. Was man den Mannen von Uwe Schumacher zu keiner Phase des Spieles vorwerfen konnte, war mangelnde Einstellung. Trotz des hohen Rückstandes gaben sie sich nie auf und versuchten weiter ihr Spiel aufzuziehen. Zeitweise konnte man dies auch an einer gefühlten Feldüberlegenheit ausmachen, die aber fast immer am gegnerischen 16er beendet war oder sich durch mangelnde Chancenausbeute bemerkbar machte. Dann ein Lichtblick, nach einem schönen Angriff über die linke Seite flankt „Juso“ Kämmer auf Ronald Ring und dieser verwandelt eiskalt zum 1:3 Anschlusstreffer. Aber sofort ist Jena wieder da, ein Eckball von rechts zieht direkt aufs Tor und Wranik wehrte mit den Fäusten ab, der Nachschuss ging weit vorbei. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann auch noch das 4:1 durch einen Schuss ins lange Eck, nach schnellem Konter der Gäste. Halbzeitpause…

Die zweite Halbzeit begann etwas besser als die erste, wieder ein Angriff über links landet abermals bei Ronald Ring, und vollendet zum 2:4. Der Rest der Partie ist schnell erzählt, auch in der zweiten Hälfte spielte der Hausherr zu hecktisch und erspielte sich zu selten gute Chancen heraus. Wenn nicht Jena selbst, dann war es die eigene Hintermannschaft, die den Gegner im eigenen Strafraum die Bälle zuspielte und diese nutzen die Möglichkeit eiskalt. Am Ende stand es nach 80 Minuten 7:2 für Jenapharm, was zugleich auch die höchste Niederlage der Rot-Weissen in den letzten Jahren bedeutete. Hoffentlich wird es nächste Woche gegen Bad Berka besser und die Spieler aus Teichröda erholen sich bis zum nächsten Freitag von dieser herben Demütigung.

Dann bis nächsten Freitag.

Teichröda spielte mit:

D.Wranik, N.Schmidt, M. Günsche, J.Liebchen, U.Hauspurg,

St.Schindler, S.Wolf, U.Baumann, R.Ring, H. Dorstewitz, St.Kämmer

Ersatz: L. Giesler, A. Eberhardt

 D. Wranik